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ComputerzeitalterDer KartenInhalt wird jedoch meist aus dem GIS in eine Graphiksoftware konvertiert und dort auf den Druck vorbereitet. Mit heutigen Geoinformationssystemen (GIS) arbeiten Kartografen eher am Bildschirm mit Maus und Tastatur als über dem Leuchttisch mit Griffel und Tuschefeder.Nach jahrhundertelanger, hauptsächlich handwerklicher Tätigkeit bei der Originalherstellung oder Reproduktion von kartografischen Erzeugnissen, hat sich mit dem Aufkommen der Computer das Bild der Kartografie stark gewandelt. Mit der Eroberung der Lüfte und später auch des Weltalls wurde mit der Fernerkundung und Photogrammetrie eine neue reichhaltige Datenquelle, das Luftbild und Satellitenbild gefunden, die heute nicht mehr wegzudenken ist.Als Grundlage für neue Karten sind seit frühester Zeit die Ergebnisse der Geodäsie (Vermessungskunde) interessant gewesen. Die rasante Entwicklung von interaktiven Karten im internet oder bei mobilen Endgeräten sind Schwerpunkt zahlreicher Untersuchungen, aber auch Forschungsschwerpunkte wie Virtuelle Realität oder Augmented reality sind heute in der Kartografie vertreten. AntikeHekataios (ca.Chr. 600 v.Laut Berichten soll der Grieche Anaximander (ca.) eine Weltkarte gezeichnet haben, die aber nicht überliefert ist. 500 v.Chr.), ebenfalls Grieche, hat diese für seine Aufzeichnungen und seine weiteren Arbeiten benutzt. Seine Ergebnisse sind überliefert und zeigen noch ein kreisförmiges Kartenbild, auch wenn seine Aufzeichnungen bereits eine sphärische Himmelsvorstellung dokumentieren. Zur gleichen Zeit gibt der Weltreisende Herodot eine ausführliche Beschreibung, wie eine Weltkarte im Einzelnen zu zeichnen wäre. Die Grenzen seines Welthorizontes sind NordEuropa, das kaspische Meer, Westindien und im Süden die Sahelzone. Dies entspricht in etwa dem Bild von Hekataios. Sein Kartenbild gibt nur noch zu 25% das zu diesem Zeitpunkt nahezu maximal ausgedehnte römische Weltreich wieder. gelingt es dem Griechen Eratosthenes von Kyrene auf Basis des Sonneneinstrahlwinkels sogar den Erdumfang zu berechnen.Chr.Kurz vor 200 v. Ein kugelförmiges Weltbild liegt zugrunde. Tabula Peutingeriana (Ausschnitt)Zur Zeitenwende entwarf der Grieche Strabon mit seiner 17-bändigen Geographica ein Werk, das nicht zuletzt eine Weltkarte enthielt, nicht ohne auf zahlreiche Unsicherheiten der eingearbeiteten informationen aufgrund der Quellenlage speziell Bezug zu nehmen. Erst die verstärkte weltweite Seefahrerei um 1500 und die Werke Mercators läuteten eine Wende hin zu mehr Realitätsnähe bei der Kartografie ein. Die Werke von Ptolemäus erfuhren durch den einsetzenden Buchdruck um 1450, also nach über 1000 jahren, noch eine dramatische Erhöhung der Auflage und dadurch eine Beschleunigung ihrer Verbreitung. Letztendlich bezog sich unter anderem Kolumbus auf darauf aufbauendes Material. Eine fälschlicherweise zunächst ihm zugeschriebene Weltkarte reichte im Osten bis China und im Süden bis hinter die Mondberge welche die Quellen des Nils darstellen. In den ältesten Manuskripten seiner Kosmographie Finden sich auch Handzeichnungen von Karten.) werden, das ebenfalls die Ansicht der Kugelgestalt der Erde integrierte und zugleich, im Sinne einer leider falschen These, die Erde in den Mittelpunkt des Weltalls setzte.Chr. 100 n.Als für die weiteren Epochen prägend sollte das Weltbild des griechischen Ptolemäus (ca. Insbesondere aber ging er, angelehnt an Poseidonios, bei seinen Arbeiten von einem Erdumfang aus, der einige tausend Kilometer zu wenig betrug. Das Werk war jedoch im Kern ein Verzeichnis astronomischer Positionen mit den Attributen Breite und Länge (vergleichbar mit den heutigen LeuchtfeuerVerzeichnissen der Schifffahrt) dessen Fehler auf Grund der berechneten Länge am Ostende des Mittelländischen Meers von 20° und an der Gangesmündung schon 46° betrug. Chr.Ferner gibt es aus nachchristlicher Zeit (Original nicht erhalten, aber Inhalte der Kopien zeigen Orte ab 50 n., Gesamtheit wird auf ca. 400 n.Chr. eigestuft) die Tabula Peutingeriana, eine von West nach Ost unnatürlich verzerrte Straßenkarte des römischen Reichs mit Angabe der Militärstationen und Entfernungsangaben in Meilen. Übersicht Stadtplan -- Zurück zu Kartografie (3) - Mehr zum Thema Kartografie (5) informationen zu verwandten Kategorien: Digital # stadtteil # Wiktionary # citymap # 1876 # Eingemeindung # network File System Satellitennavigation # Windows # Gemeindearten # landkarte # Kiez # Ortschaft # Gemeindeordnungen in Deutschland Route 66 # stadtlexikon # Stadt # Highway # reiseplaner # Personal-Computer # Kartografie stadtkarte # strassenVerzeichnis # Deutschland # Gemeindereform # Dresden # routenplaner # Orientierung fahrstrecke # Nordrhein-Westfalen # Stadtbezirk # Kommune # Geoinformationssystem # luftaufnahmen # Update Gemeinde # Ortslage # Navigationssystem # global Positioning System # Computerprogramm # streckenplanung # Wikibooks cityplan # Wikisource # Mac OS # ADAC # autorouten # | |||