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software für GIS

Neben einer großen Anzahl proprietärer software (als Beispiele können ArcGIS, Mapinfo und Manifold genannt werden) gibt es in diesem Bereich eine große Anzahl, die als Opensource software lizensiert sind. Aus diesem Bereich ist die bekannteste verfügbare software GRASS GIS.



Generalisierung

Zusammenfassung, Verallgemeinerung und Vereinfachung von Objekten. Generalisierung ist notwendig, wenn der Maßstab verkleinert wird.



Dimension

Datendimensionen im GIS

Die Dimension gibt an, wie viele Koordinatenwerte einem Objekt im GIS zugeordnet sind:.

  • zweidimensional (2D): Jeder Punkt hat eine x- und eine y-Koordinate. Linienverbindungen oder Flächen, die auf die Punkte aufbauen, liegen also in einer Ebene (xy-Ebene) vor. Dies entspricht der normalen Kartendarstellung und der Datenhaltung im Kataster.
  • zwei-plus-eins-dimensional(2+1D): Jedes Objekt hat zusätzlich eine attributive information über die Höhe (z. B. eine Gebäudehöhe am Gebäude). Diese Form findet sich in einigen Katasterdaten wieder.
  • zweieinhalbdimensional (2,5D): Jeder Punkt der Grundrißdarstellung hat zusätzlich zur x- und y-Koordinate eine Höhe. Damit ist die Höhe jedoch nur eine Funktion der Lage, d.h. es gibt immer nur genau einen Höhenwert zu einer Lagekoordinate (x,y). In dieser Form liegen die meisten digitalen Geländemodelle vor. Senkrechte Wände und Überhäge sind auf diese Weise nicht modellierbar.
  • dreidimensional (3D): Alle Punkte haben x-, y- und z-Koordinate (bzw. Höhe). Linienverbindungen sind räumliche Linien, die nicht in einer Ebene liegen. Wenn Kreisbögen als Verbindungen vorkommen, werden diese streng genommen Ellipsenabschnitte, die in einer geneigten Ebene liegen; oder sie müssen durch Linienzüge mit entsprechend kurzen Segmenten angenähert werden. Flächenobjekte sind nur dann ebene Flächen, wenn sie durch genau 3 Punkte begrenzt werden, ansonsten sind es gekrümmte Raumflächen.
  • vierdimensional (4D): Zusätzlich zu den 3 Koordinaten im Raum wird eine vierte information mitgeführt, die sich aus dem zeitlichen Ablauf ergibt. Das wird z. B. durch verwendung eines Timestamps für jedes Objekt ermöglicht. Damit kann abgefragt werden, zu welchem Zeitpunkt ein Objekt existiert hat oder nicht. Aus diesen Daten können dann Darstellungen der Vergangenheit kreiert werden (z. B.: Wie sah das Ortsbild am 15. februar 2002 aus, bevor der Neubau errichtet wurde); auch zeitabhängige Animationen können erzeugt werden (z. B.: der Fortschritt des Kohleabbaus in einem Bergwerk).



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